Die Zahl der Kinder, die an einer Bewegungs- oder Sprachtherapie teilnehmen, wächst

Nach einer aktuellen Umfrage trifft das in Niedersachsen auf mehr als jedes zweite Kind zu. Die niedersächsischen Kinderärzte verordneten pro Jahr rund 89.000 Ergo- und Sprachtherapien. Diese Zahl ließe sich durch bewegungs- und kontaktorientierte Freizeitbeschäftigungen erheblich mindern, wenn Kinder weniger Zeit vor dem Computer verbringen würden und sich stattdessen mit Spielen, Basteln, Singen oder Toben auf dem Spielplatz beschäftigten, so Christina Schwickert (OG Goslar), Mitglied komba, Fachbereich Gesundheit. „Die in der Kindheit entstehenden Folgen durch fehlendes Sprechen und fehlende Bewegung sind später nur schwer therapierbar“, so der Sprecher der Fachgruppe Wolf Becker. „Durch fehlende Kommunikation zwischen Kindern untereinander und Kinder und Eltern sowie die fehlende „Gute-Nacht-Geschichte“ oder das fehlende Gespräch über eine gemeinsam erlebte Kindersendung im Fernsehen sind wesentliche Anzeichen einer nicht vorhandenen Sprachkultur oder dem Fehlen eines kindlichen Verarbeiten des Erlebten. Hier sind zunächst die Eltern gefordert“, so Becker weiter.

Oliver Haupt im Gespräch mit dem Sprecher der Fachgruppe Wolf Becker

 

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