Einladung zu einer Veranstaltung am 03.12.2014 in Langenhagen

Einladung zur Veranstaltung 

Die komba gewerkschaft Niedersachsen, Fachgruppe Sozial- und Erziehungsdienste lädt gemeinsam mit der Kultuspolitikerin Astrid Vockert MdL, zu einem Gastvortrag mit anschließender Podiumsdiskussion, ein.

„Reform des Kita-Gesetzes: Wie sieht die Kita des Jahres 2020 aus?“

Mittwoch, den 3. Dezember 2014, 19.00 Uhr

Forum Langenhagen, Walsroder Straße 105, 30853 Langenhagen

Veranstaltungsablauf:

19.00 Uhr             Begrüßung Reinhard Grabowsky
19.10 Uhr             Grußwort Rainer Fredermann MdL
19.15 Uhr             Vortrag von Astrid Vockert MdL:

„Reform des Kita-Gesetzes: Wie sieht die Kita des Jahres 2020 aus?“

19.45 Uhr             Gastimpuls Mirko Heuer, Bürgermeister Stadt Langenhagen

„Herausforderungen für kommunale Kitas in Langenhagen“

19.55 Uhr             Moderation Rainer Fredermann MdL
                               Podium:                – Astrid Vockert MdL
                                                               – Dipl. Soz. Päd. Stephanie Emmel, Stadt Langenhagen
                                                               – Wolf Becker, komba Gewerkschaft
                                                               – Marco Zacharias, Bildungspolitiker,  Langenhagen

20.45 Uhr             Schlusswort und Resümee, Renate Friedrich, Bundesvorstand Komba Gewerkschaft

2014-12-05 ECHO Reform KiTaGl

Mehr Wertschätzung und bessere Eingruppierung!

Informationen für unsere Mitglieder im Sozial- und Erziehungsdienst

Bereits im September hat der dbb die Eingruppierungsregelungen für den Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) zum 31. Dezember 2014 gekündigt. Wann genau die Verhandlungen im Jahr 2015 beginnen, steht noch nicht fest, aber die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren.

SozialeBerufe-sozialeBezahlung_Signet_final_webBereits jetzt haben sich Schwerpunkte herauskristallisiert, die Gegenstand der Tarifverhandlungen sein werden. Die Beschäftigten verdienen eine größere Wertschätzung. Diese soll sich in einer deutlich besseren Eingruppierung, aber auch in guten Arbeitsbedingungen niederschlagen. Zusätzliche Aufgaben, insbesondere im Bereich der Leitungsfunktionen, werden nicht ausreichend gewürdigt. Auch das wollen wir ändern. Den gestiegenen psychischen und physischen Anforderungen sollte ebenfalls Rechnung getragen werden.

„Die Einkommen der Kolleginnen und Kollegen im Sozial- und Erziehungsdienst sind vergleichsweise zu der Verantwortung, die sie tagtäglich für Menschen übernehmen und den Beitrag, den sie für die Gesellschaft leisten, viel zu gering. Das darf so nicht weiter bestehen“, sagte Andreas Hemsing, stellvertretender Vorsitzender der dbb Bundestarifkommission und Verhandlungsführer bei den anstehenden Tarifverhandlungen mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA).

Am 18. Dezember 2014 wird die dbb Bundestarifkommission auf Grundlage der Gespräche mit den Fachgewerkschaften die konkreten Forderungen beschließen. Im Januar 2015 werden wir diese Beschlüsse erneut mit den Kolleginnen und Kollegen vor Ort im Rahmen der Wertschätzungstage rückkoppeln, bevor es im Frühjahr in die Verhandlungen geht. Dann wird es darum gehen, gegenüber den Arbeitgebern auch in der Öffentlichkeit unsere Entschlossenheit zu zeigen.

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Medikamentengabe in Kindertageseinrichtungen (Kita)

Die Frage, ob, und in welchem Maße Medikamente in einer Kindertagesstätte verabreicht werden können, verunsichert die Kolleginnen und Kollegen in den Einrichtungen. Der Braunschweigische Unfallversicherungsverband hat hierzu die nachstehende Ausführung veröffentlicht, der Abdruck geschieht mit freundlicher Genehmigung des GUV Braunschweig.

Die Diskussion über das Thema „Inklusion“ ist in aller Munde. Immer mehr Kinder mit Handicap sollen normale Kitas besuchen. Das ist eine gute Sache, denn alle Kinder – nicht behindert und behindert – profitieren von dieser Gemeinschaftserfahrung. Allerdings muss in diesem Zusammenhang auch das Thema Medikamentengabe berücksichtigt werden. Der Kita-Alltag mit behinderten und chronisch kranken Kindern stellt die Beschäftigten vor besondere (auch rechtliche) Herausforderungen. Auf was muss grundsätzlich bei der Gabe von Medikamenten geachtet werden, unabhängig davon, ob ein Kind behindert, chronisch krank oder einfach nur erkältet ist.

Praxisbeispiel: Karin ist drei Jahre alt und leidet unter Diabetes Typ 1. Sie soll jetzt in die Kita gehen. Die Eltern fragen bei der Kita-Leitung an, ob das Team während der Betreuungszeit den Insulinspiegel messen sowie Insulin spritzen kann. Sie erklären der Leiterin, wie sie mit dem Insulin-Pen umgeht und den Blutzucker misst. Die Leitung hat da Zweifel, möchte Karin aber dennoch den Besuch der Kita ermöglichen.

Rechtlicher Hintergrund: Eine eindeutige rechtliche Verpflichtung zur Verabreichung von Medikamenten während des Aufenthaltes in der Kita gibt es allerdings nicht. Grundsätzlich ist es jedoch zulässig, dass die Sorgeberechtigten Dritte mit der Medikamentengabe betrauen dürfen. Es handelt sich um eine privatrechtliche Vereinbarung zwischen den Sorgeberechtigten und dem Träger der Einrichtung.

Form:  Es sollte eine detaillierte schriftliche Aufgabenübertragung erfolgen. Mit folgenden Punkten: – Bezeichnung des Medikaments – Dosierung – Uhrzeit und Form der Verabreichung – Lagerung des Medikaments – Mögliche Nebenwirkungen – Maßnahmen, die im Notfall zu ergreifen sind – Name und Telefonnummer der behandelnden Ärztin oder des behandelnden Arztes Eine aktuelle schriftliche Verordnung der Ärztin / des Arztes sollte vorliegen, aus der hervorgeht, wann welches Medikament in welcher Dosierung verabreicht werden muss. Die Übertragung muss durch die Sorgeberechtigten unterschrieben sein, gegebenenfalls müssen beide Elternteile unterschreiben.

Umgang mit Medikamenten: In der Kita sollten folgende Punkte klar geregelt sein: – Genaue Beschriftung der Medikamente (Verwechslungsgefahr vermeiden) – Abgabeberechtigte sowie eine Vertretungsregelung namentlich festlegen – Gegebenenfalls Schulung von Abgabeberechtigten (zum Beispiel bei Insulingabe) – Keine Aufbewahrung der Medikamente im Erste-Hilfe-Schrank, Aufbewahrung unter Verschluss Bei Erkrankungen, bei denen es zu lebensbedrohlichen Zustandsbildern kommen kann (Epilepsie, Allergien auf Insektenstiche und weitere), ist die Vorgehensweise detailliert in Absprache zwischen Arzt, Sorgeberechtigten und der Kita festzulegen.

Versicherungsschutz besteht:  Bei der Frage, ob im Zusammenhang mit der Verabreichung der Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung besteht, ist es wichtig, dass die Personensorge von den Sorgeberechtigten auf die Kita oder die Erzieherinnen und Erzieher übertragen wurde. Unfälle bei der Medikamentengabe durch eventuelle äußere Gewalteinwirkung (Zahn wird ausgestoßen, Verletzungen im Gesicht) sind ebenso versichert wie auftretende Krankheitserscheinungen nach der Verabreichung eines falschen Medikaments. Erleidet ein Kind einen Gesundheitsschaden, weil die gebotene und vereinbarte Medikamentengabe unterlassen wurde, besteht keine Anerkennung auf Leistung durch die gesetzliche Unfallversicherung. An dieser Stelle entschädigen andere Versicherungen, zum Beispiel die Krankenkassen. Je nach Einzelfall ist aber auch die Erzieherin und der Erzieher oder der Kita-Träger persönlich haftbar. Bei grober Fahrlässigkeit oder Vorsatz kann der Unfallversicherungsträger Ersatz der durch den Versicherungsfall entstandenen Aufwendungen geltend machen.

Fazit:  Eine Medikamentengabe ist grundsätzlich möglich. Unverzichtbare Voraussetzung dafür ist die schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten und eine schriftliche Medikation der behandelnden Ärztin / des behandelnden Arztes. Die verantwortliche Mitarbeiterin oder der verantwortliche Mitarbeiter muss gegebenenfalls eine detaillierte Einweisung in die Verabreichung des Medikaments erhalten. Das Arzneimittel ist sicher aufzubewahren. Jede Verabreichung wird dokumentiert.

Janina Kosmis-Ulrich
Braunschweigischer Gemeinde-
Unfallversicherungsverband
 
Nachfolgender Link zum Beitrag und zu weiteren Unterlagen zu diesem Thema:  

http://www.bs-guv.de/fileadmin/uploads/Teaser_Boxen/NaSe/2015_01_nase_web.pdf

http://publikationen.dguv.de/dguv/udt_dguv_main.aspx?FDOCUID=26311

 

komba Schulung: „Nimm den anderen den Wind aus den Segeln – Umgang mit schwierigen und aggressiven Gesprächspartnern“

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

die komba gewerkschaft führt am 16. Dezember 2014 eine Schulung zu dem Thema „Nimm den anderen den Wind aus den Segeln – Umgang mit schwierigen und aggressiven Gesprächspartnern durch. Das Seminar richtet sich an alle interessierten Kolleginnen und Kollegen mit intensiven Publikumsverkehr wie z.B. aus den Bereichen Kita, Bürgerbüro oder Jobcenter. Die weiteren Einzelheiten entnehmen Sie bitte der beigefügten Ausschreibung zur Schulung. Wir bitten um Anmeldung bis zum 18. November 2014.

Einladung 16.12.2014

 

Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst: komba Votum zur Tarifrunde

Kurzmitteilung

Entscheide mit!

Liebe Kolleginnen und Kollegen, seit 2009 besteht die S-Tabelle im kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst. Mit ihr wurden einige Probleme, die der Wechsel vom BAT zum TVöD gebracht hat, beseitigt. Wir haben diese Tabelle zum 31.12.2014 gekündigt, da nach wie vor große Probleme bestehen. Die gute und wichtige Arbeit im Sozial- und Erziehungsdienst wird nicht ausreichend gewürdigt und muss dringend aufgewertet werden. Die Bundestarifkommission entscheidet über unsere Forderungen in dieser Tarifrunde am 18. Dezember 2014. Wir möchten alle Kolleginnen und Kollegen aus dem Sozial- und Erziehungsdienst bitten, die Gelegenheit zu nutzen und uns ihre Vorstellungen/Forderungen mitzuteilen. Hier für die Information per FAX: Votum zur Tarifrunde


Hier können die Wünsche gleich direkt eingegeben werden:

Liebe Kolleginnen und Kollegen, als Mitarbeiter/innen des Sozial- und Erziehungsdienstes leistet Ihr jeden Tag tolle Arbeit. Dazu möchten wir Euch als komba herzlich beglückwünschen! Aber wird Eure Arbeit wertgeschätzt und angemessen gewürdigt?

Wir sagen Nein!

Es bestehen nach wie vor eine Reihe großer Probleme. Wir wollen mit Dir zusammen erreichen, dass Deine Arbeit mehr geschätzt wird – es geht um Deine Wertschätzung! Was bewegt Dich? Sag es uns – mach mit! Die Bundestarifkommission entscheidet über Deine Vorschläge am 18. Dezember 2014. Jetzt bist Du dran!

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